Banken Australien stellt Kartellverfahren gegen Citigroup und Deutsche Bank ein

Grund für die Klage waren vermeintliche Preisabsprachen bei dem Verkauf eines Aktienpakets. Nach fast vier Jahren endet das Strafverfahre nun.

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Mit der fallengelassenen Klage endet eines der größten Wirtschaftsstrafverfahren Australiens. Quelle: dpa

Australien zieht eine Kartellklage gegen die Banken sowie mehrere ehemalige Führungskräfte wegen einer Aktienemission im Wert von 2,5 Milliarden australische Dollar (1,8 Milliarden US-Dollar) zurück. Wie die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) mitteilt, stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren nach fast vier Jahren verwaltungsrechtlicher Vorverhandlungen vorzeitig ein.

Die ACCC nannte zunächst keinen Grund für diesen Schritt. „Wir haben immer behauptet, dass unsere Bank und unsere Mitarbeiter verantwortungsvoll, im Interesse der Kunden und in Übereinstimmung mit allen Regeln und Vorschriften gehandelt haben“, so die Deutsche Bank in einer Erklärung. Mit der fallengelassenen Klage endet eines der größten Wirtschaftsstrafverfahren Australiens.

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