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Banken Credit Suisse will Investmentbankern angeblich die Boni kürzen

Die Schweizer Bank soll planen, Kapital für Boni in der schwächelnden Investmentbanking-Einheit in wachstumsstärkere Felder zu verlagern.

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Die Bank hat im vergangenen Jahr Boni im Volumen von 3,2 Milliarden Franken gezahlt. Quelle: Reuters

Die Credit Suisse Group AG wird im Bereich Investment Banking & Capital Markets voraussichtlich die Boni kürzen. Angesichts der Abschwächung im Deals-Geschäft erwägt die Bank informierten Kreisen zufolge zudem, Kapital in wachstumsstärkere Felder zu verlagern.

Die Einschnitte dürften auch bei einer Ertragserholung im vierten Quartal kommen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sie baten wegen der Vertraulichkeit der Materie um Anonymität.

Das Ergebnis der Investment-Banking-Einheit IBCM droht auf das niedrigste Niveau seit Jahren abzurutschen. Die M&A-Aktivität ist seit mehreren Quartalen schwach, Börsengänge wurden zurückgezogen und auch mit dem Leveraged-Finance-Bereich hat sich ein traditionell starkes Geschäftsfeld der Credit Suisse eingetrübt.

Insgesamt hat die Bank im vergangenen Jahr Boni im Volumen von 3,2 Milliarden Franken gezahlt. Im IBCM-Bereich waren Vergütung und Zusatzleistungen für die ersten neun Monate laut dem jüngsten Quartalsbericht der Bank um 75 Millionen Dollar niedriger als vor einem Jahr.

Auch an der Wall Street werden die Boni laut einem Bericht des Vergütungsberaters Johnson Associates Inc. 2019 voraussichtlich sinken.

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