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Banken Deutsche Geldhäuser überwinden Krise bislang gut

Bisher schlagen sich die deutschen Geldhäuser gut durch die Pandemie: Die Unternehmensinsolvenzen seien laut Bundesbank sehr gering, die Wertberichtigungen und Kreditausfälle fallen deutlich niedriger aus als erwartet.

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„Trotz Corona ist das deutsche Bankensystem insgesamt somit in recht robuster Verfassung.“ Quelle: dpa

Die deutschen Geldhäuser haben aus Sicht der Bundesbank die Virus-Krise bislang gut verkraftet. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen sei nach wie vor sehr gering, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling am Mittwoch auf einem Bundesbank-Symposium laut Redetext. „Auch die pandemie-bedingten Wertberichtigungen und Kreditausfälle fallen derzeit deutlich niedriger aus als zunächst befürchtet,“ sagte er. Laut Bundesbank lag hierzulande die Quote der faulen Kredite zum Ende des ersten Quartals lediglich bei rund 1,2 Prozent. Seit dem Beginn der Pandemie habe sie kaum zugenommen.

Wuermeling zufolge haben die großen Banken für dieses Jahr zwar rund sechs Milliarden Euro an Wertberichtigungen geplant. Im ersten Halbjahr hätten sie aber nur einige Hundert Millionen Euro gebildet. „Trotz Corona ist das deutsche Bankensystem insgesamt somit in recht robuster Verfassung“, sagte Wuermeling, der im Bundesbank-Vorstand für die Bankenaufsicht zuständig ist. Die Aufseher seien aber nach wie vor auf der Hut, ob nicht doch noch vermehrt Kredite zeitverzögert ausfallen.

Beim großen europäischen Stresstest haben die beteiligten deutschen Banken zwar nicht geglänzt, wie die vor einigen Wochen veröffentlichten Ergebnisse zeigten. Ihre Kapitalpuffer erwiesen sich aber als genügend tragfähig auch unter einem harten Krisenszenario.

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