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Banken Die Deutsche Bank erzielte im Callcenter-Tarifstreik eine Einigung

Der Tarifkonflikt hatte sich fast ein Jahr hingezogen. Nun soll es für die Mitarbeiter ein 13. Monatsgehalt, eine Einmalzahlung und eine Lohnerhöhung geben.

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Im Privatkundengeschäft, wo die Callcenter-Mitarbeiter angesiedelt sind, schwächeln die Erträge. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Die Deutsche Bank hat im Tarifstreit mit den Callcenter-Mitarbeitern Insidern zufolge eine Einigung erzielt. Die rund 650 Angestellten in Berlin und Essen sollen ein 13. Monatsgehalt, eine Einmalzahlung und eine Lohnerhöhung erhalten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Durchschnittlich solle das Gehalt um 2,7 Prozent pro Jahr steigen.

Von den Gewerkschaften DBV und Verdi sowie der Deutschen Bank war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

Der Tarifkonflikt hatte sich zuvor fast ein Jahr lang hingezogen. Seit Ende Januar befanden sich die Callcenter-Mitarbeiter in einem unbefristeten Streik, was sehr ungewöhnlich ist bei Banken.

Die Gewerkschaften hatten sich vor allem daran gestört, dass die Investmentbanker der Deutschen Bank für das vergangenen Jahr deutlich höhere Boni erhalten hatten. Erstmals seit 2014 hatte das Institut wieder einen Gewinn erzielt.

Für das erste Quartal erwarten Analysten einen Vorsteuergewinn von mehr als einer Milliarde Euro, der Großteil davon stammt erneut aus dem Investmentbanking.

Im Privatkundengeschäft, wo die Callcenter-Mitarbeiter angesiedelt sind, schwächeln dagegen die Erträge.

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