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Banken Gewinn von HSBC bricht ein – Risikovorsorge stark gestiegen

Nur noch etwa halb so viel Gewinn erzielte die britische Bank im ersten Quartal. Analysten hatten geringe Auswirkungen der Krise und bessere Zahlen erwartet.

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Die größte europäische Bank HSBC hat die Coronakrise im ersten Quartal voll zu spüren bekommen. Der Gewinn vor Steuern brach um fast die Hälfte auf 3,2 Milliarden Dollar ein, wie HSBC am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem weniger starken Einbruch gerechnet.

Grund für den Gewinnrückgang waren eine deutlich höhere Risikovorsorge für faule Kredite sowie gesunkene Erträge. Der Druck auf die Einnahmen werde wegen der Corona-Pandemie vorerst anhalten.

Das Geldhaus, das vor allem in Großbritannien und China unterwegs ist und inmitten eines Umbaus steckt, warnte vor "signifikant" steigenden Kreditausfällen. Von Januar bis März erhöhte HSBC die Risikovorsorge um 2,4 Milliarden Dollar auf drei Milliarden Dollar.

Damit deckte sie nicht nur potenzielle Darlehensausfälle wegen der Viruskrise und des extrem gesunkenen Ölpreises ab. Ins Kontor schlugen auch Belastungen im Zusammenhang mit einem Firmenkunden in Singapur. Dieser ist Insidern zufolge im Ölhandel tätig.

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