Banken Großaktionäre fordern Credit Suisse zu mehr Klimaschutz auf

Die Credit Suisse müsse ihre Klima-Offenlegung verbessern, so die Aktionäre. Am Donnerstag stellt die Bank ihren Nachhaltigkeitsbericht vor.

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Die Credit Suisse erklärte, sie stehe im Dialog mit ihren Aktionären. Quelle: dpa

Aktionäre fordern von der Großbank Credit Suisse strengere Klimaschutzmaßnahmen und eine Reduktion ihres Engagements im Bereich fossiler Brennstoffe. „Die Botschaft der Investoren ist klar: Die Credit Suisse muss dringend ihr langfristiges Netto-Null-Ziel mit einer soliden Offenlegung der fossilen Brennstoffe, ihrer Politik und ihren Zielen unterstützen“, erklärte Jeanne Martin von ShareAction.

Die Gruppe mit elf Mitgliedern, zu der auch Europas größter Vermögensverwalter Amundi gehört, dringt darauf, dass die zweitgrößte Schweizer Bank ihre Klima-Offenlegungen verbessert. Zudem müsse das Geldhaus seine Kohle-, Öl- und Gaspolitik an den Vorreitern der Branche ausrichten und kurzfristige Ziele zur Reduzierung der Kreditvergabe an Firmen aus dem Sektor festlegen.

Die Gruppe, in der auch die Pensionskassen der Stadt Zürich und des Schweizer Bundes vertreten sind, will den anderen Aktionären eine entsprechende Resolution bei der Generalversammlung der Bank am 29. April vorlegen. Sollte der Vorschlag den Aktionären tatsächlich unterbreitet werden, wäre dies die erste klimabezogene Abstimmung eines Schweizer Unternehmens überhaupt.

Die Credit Suisse erklärte, sie stehe im Dialog mit ihren Aktionären und werde in ihrem Nachhaltigkeitsbericht am Donnerstag eine Reduktion ihrer Öl-, Gas- und Kohlefinanzierung ankündigen.

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