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Banken HSBC setzt auf Blockchain – Kosten im Devisenhandel sinken

Das Bankhaus HSBC sieht großes Potenzial in der Blockchain-Technologie. Vor allem beim Devisenhandel können somit offenbar deutlich Kosten gesenkt werden.

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Das Gebäude des Bankhauses im Londoner Finanzdistrikt Canary Wharf. Quelle: Reuters

Frankfurt HSBC ist vom Potenzial der Blockchain-Technologie überzeugt. Im Devisenhandel habe das Bankhaus dadurch die Abwicklungskosten um ein Viertel senken können, sagte der zuständige Manager Mark Williamson der Nachrichtenagentur Reuters. Auf ihrer Plattform „FX Everywhere“ wickele die Bank täglich 3500 bis 5000 Transaktionen ab. Seit dem Start im Februar 2018 habe das Gesamtvolumen bei 350 Milliarden Dollar gelegen. „Das läuft jetzt“, sagte Williamson.

Viele Banken, Börsen und Unternehmen experimentieren mit der Blockchain-Technologie, von der sie sich hohe Einsparungen versprechen. Doch meist bleibt es bei einzelnen Tests und Machbarkeitsstudien. Die Devisenplattform von HSBC ist eine der wenigen bekannten Fälle, bei der die Blockchain bereits im Tagesgeschäft angewendet wird.

Williamson äußerte sich nicht dazu, wie hoch der Anteil der über die Blockchain abgewickelten Transaktion am Gesamtaufkommen ist. Er sei signifikant, sagte er lediglich. Die Bank wickelt jeden Tag Devisengeschäfte in Milliardenhöhe ab.

Bei der Blockchain handelt es sich um eine Art dezentrale Datenbank, die sämtliche Informationen fälschungssicher speichert. Dadurch können Transaktionen wesentlich einfacher abgewickelt werden.

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