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Banken NordLB kommt beim Abbau von 2800 Jobs ohne Kündigungen aus

Bei dem Hannoveraner Geldinstitut sollen 2800 Stellen abgebaut werden. Dabei sollen allerdings keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen.

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Die Bank soll nach dem Umbau zudem deutlich kleiner und risikoärmer werden. Quelle: dpa

Die NordLB kommt bei der Halbierung ihres Personals auf 2800 Beschäftigte ohne betriebsbedingte Kündigungen aus. „Wir werden den erforderlichen Mitarbeiterabbau vollständig auf freiwilliger Basis durchführen können“, erklärte Konzernchef Thomas Bürkle am Dienstag.

Bis Anfang Juni hätten genügend Mitarbeiter eine Vereinbarung über einen Aufhebungsvertrag oder „eine ruhestandsnahe Maßnahme unterzeichnet“. Dies sei eine gute Nachricht – anlässlich des 50. Jubiläums der Landesbank-Gründung am 1. Juli 1970.

2019 stand das Hannoveraner Institut wegen hoher Verluste durch faule Schiffskredite am Abgrund und musste mit einem Rettungspaket der Eigentümer von 3,6 Milliarden Euro vor dem Aus bewahrt werden. Ende 2023 soll die Zahl der Mitarbeiter nur noch bei 2800 liegen, nach zuletzt 5300.

Die Bank soll nach dem Umbau zudem deutlich kleiner und risikoärmer werden. „Unser Fahrplan hat sich durch Corona nicht geändert, wir liegen voll auf Kurs“, sagte Bürkle. Man werde bis 2024 rund 500 Millionen Euro in neue IT-Systeme und verschiedene Digitalisierungsinitiativen investieren.

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