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Banken Steuereffekt belastet Gewinnschub der Aareal Bank

Zusätzliche elf Millionen Euro muss die Aareal Bank im laufenden Geschäftsjahr tragen. Im zweiten Quartal gibt es damit entsprechende Rückstellungen.

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Die Bank hält dennoch an ihrer Prognose fest. Quelle: PR

Die Aareal Bank muss im laufenden Geschäftsjahr eine zusätzliche Steuerlast schultern. Nach Überprüfung eines 2012 veräußerten Fondsinvestments hätten sich „neue Erkenntnisse ergeben, die das Ergebnis der Aareal Bank im Geschäftsjahr 2021 belasten“, teilte die Immobilienbank am Montag in Wiesbaden mit.

Diese Belastungen beliefen sich auf zusätzliche elf Millionen Euro im sonstigen betrieblichen Ergebnis für das zweite Quartal und weitere 26 Millionen Euro in der Steuerposition des Geschäftsjahres 2021. Die Aareal Bank werde im zweiten Quartal 2021 entsprechende Rückstellungen bilden.

Das Betriebsergebnis liege „nach Berücksichtigung dieses einmaligen Effekts“ im zweiten Quartal bei voraussichtlich 41 Millionen Euro, nach zwei Millionen Euro im von der Pandemie stark belasteten Vorjahresquartal. Trotz der Sonderbelastung hält Aareal an seiner Jahresprognose fest und erwartet 2021 ein Betriebsergebnis von 100 bis 175 Millionen Euro. Die Gesamterträge legten im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um 14 Prozent zu, wie Aareal weiter mitteilte.

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