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Banken Stimmrechtsberater ISS spricht sich gegen Entlastung der UBS-Spitze aus

Nach den Stimmrechtsberatern Glass Lewis und Ethos kritisiert nun auch der US-Stimmrechtsberater ISS die Spitze der UBS. Er empfiehlt, der Bank die Entlastung zu verweigern.

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ISS spricht sich gegen Entlastung der UBS-Spitze aus Quelle: Reuters

Zürich Die Kritik an der UBS-Spitze nimmt zu. Der einflussreiche US-Stimmrechtsberater ISS empfiehlt den Aktionären, der Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat der größten Schweizer Bank die Entlastung zu verweigern.

„Gegen die formelle Entlastung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung zu stimmen ist vorsorglich gerechtfertigt, da das Unternehmen kürzlich von einem französischen Gericht wegen illegaler Werbung und Geldwäsche der Erträge aus Steuerhinterziehung für schuldig befunden wurde“, erklärte ISS in der am Montag verfügbaren Abstimmungsempfehlung für die UBS-Generalversammlung am 2. Mai.

Zuvor hatten bereits der zweite große amerikanische Stimmrechtsberater Glass Lewis und der Schweizer Aktionärsberater Ethos die UBS-Spitze kritisiert und die Ablehnung beziehungsweise eine Stimmenthaltung bei verschiedenen Tagesordnungspunkten empfohlen. Die Berater stören sich an der Entlohnung der Manager und sind besorgt wegen der hohen Bußen, die dem Institut drohen – vor allem in dem Rechtsstreit mit Frankreich.

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