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Bankenaufsicht Österreichs Notenbank nimmt Immobilienfinanzierung stärker in Blick

Österreichs Nationalbank rät den Banken zwar, ihre Ertragskraft zu erhöhen – etwa über die Ausgabe von Immobiliendarlehen. Gleichzeitig warnt sie aber vor hohen Risiken wegen steigender Hauspreise.

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Österreichs Zentralbank rät Geldinstituten, ihre Risikotragfähigkeit auszubauen. Quelle: Reuters

Frankfurt Die Entwicklung der Immobilienfinanzierung wird in Österreich immer mehr zum Thema für die Aufseher. Erhöhte Wachsamkeit sei angebracht, erklärte die Österreichische Nationalbank am Montag anlässlich der Veröffentlichung ihres jüngsten Stabilitätsberichts. Ein zunehmender Anteil der neuen Kredite an Privathaushalte weise relativ hohe Beleihungs-, Schuldendienst- und Verschuldungsquoten auf. Insgesamt blieben aber die systemischen Risiken begrenzt.

Österreichs Nationalbank riet den Banken, das momentan günstige Umfeld zu nutzen, um Reformen zur Verbesserung ihrer Ertragskraft anzustoßen. So könnten sie ihre Risikotragfähigkeit ausbauen. Die Banken sollten jedoch vor allem in der Immobilienfinanzierung keine übermäßigen Risiken eingehen.

In Deutschland ist der Immobilienmarkt schon seit einiger Zeit im Blick der Aufseher. Vor allem der vielerorts kräftige Anstieg der Preise bereitet der Bundesbank Sorgen. Denn der Anstieg beschränkt sich inzwischen nicht nur auf die Metropolen, sondern erfasst auch kleinere Städte und Gemeinden.

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