Bankenbranche EZB-Direktorin erwartet weitere Bankenfusionen

Nicht nur die kleinen Geldhäuser, sondern auch die Spitzeninstitute: EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger erwartet, dass sich weitere Banken zusammenschließen. Ziel sei es, zu einem europäischen Bankenmarkt zu kommen.

Die EZB-Direktorin wartet vor allem auf „Fusionen über Grenzen hinweg“. Quelle: dpa

FrankfurtEZB-Direktorin Sabine Lautenschläger rechnet mit weiteren Zusammenschlüssen in der Bankenbranche. Bei den Genossenschaftsbanken würden sich in Deutschland nicht nur die kleinen Geldhäuser zusammenschließen, sondern auch die Spitzeninstitute, sagte das Mitglied des sechsköpfigen Führungsteams der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Berlin laut Redetext.

„Ich gehe davon aus, dass wir auch außerhalb des Genossenschaftssektors Fusionen sehen werden“, sagte sie. „Worauf wir vor allem noch warten, sind Fusionen über Grenzen hinweg.“ Ziel der Bankenunion sei es, zu einem europäischen Bankenmarkt zu kommen.

Lautenschläger ist Vizechefin der EZB-Bankenaufsicht. Die Euro-Notenbank ist seit Herbst 2014 für die Aufsicht über die größten Finanzhäuser im Währungsraum zuständig.

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