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Bankenregulierung Voraussichtlicher Kompromiss bei Basel-III-Reform

Die Verhandlungen um eine Reform der weltweiten Kapitalvorschriften stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Beim Hauptstreitpunkt zur Risikoberechnung der Bank Bilanzen könnten die Parteien bahnt sich ein Kompromiss an.

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Noch vor wenigen Tagen sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret, ein Abschluss in diesem Jahr sei „kein Muss“. Quelle: dpa

London Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters steuern die USA und Europa im Ringen um eine Reform der weltweiten Kapitalvorschriften für Banken wohl auf einen Kompromiss zu. Beim Hauptstreitpunkt – inwieweit Großbanken die Risiken in ihren Bilanzen mit internen Modellen herunterrechnen dürfen, um Kapital zu sparen – könne man sich wohl in der Mitte treffen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen aus Aufsichtsbehörden und Banken.

Die USA fordern, dass der nach internen Modellen errechnete Kapitalbedarf („Output Floor“) nicht unter die Grenze von 75 Prozent des nach einem Standard-Modell ermittelten Werts fallen sollte. Europa dagegen dringt auf eine Marke von 70 Prozent. Nun sei ein Kompromiss von 72,5 Prozent wahrscheinlich, sagten die Insider. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht muss die Vereinbarung nun genehmigen.

Die Top-Regulierer werden dieses Wochenende bei der Jahrestag des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington vor Ort sein. Die Verhandlungen zur sogenannten Basel-III-Reform ziehen sich schon seit langem hin.

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