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Bankenverband Privatbanken hoffen auf weniger Regulierung

Der Bankenverband stellt im Vorfeld der Bundestagswahl wichtige Handlungsfelder für die Politik vor. Die Institute leiden unter anhaltend niedrigen Zinsen und Kreditausfällen.

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Der BdB plädiert auch für eine Vollendung der Kapitalmarktunion, eine Stärkung des Finanzstandorts Deutschland sowie Fortschritte bei der privaten Altersvorsorge. Quelle: Moment/Getty Images

Die Privatbanken erhoffen sich von einer neuen Bundesregierung Umsicht bei der Regulierung. „Unnötige bürokratische Belastungen oder die gesetzliche Beschneidung von Ertragsmöglichkeiten müssen der Vergangenheit angehören“, heißt es in einem am Mittwoch vorgestellten Positionspapier des Bankenverbands BdB. 

Banken müssten profitabel sein, um im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen. Der Regulierungsrahmen müsse diese Profitabilität ermöglichen und dürfe sie nicht verhindern. Die Banken in der Euro-Zone leiden seit Jahren unter niedrigen Zinsen. Im Zuge der Corona-Krise mussten sie zusätzliche Belastungen durch mehr Kreditausfälle verkraften.

Der Verband, zu dem die Deutsche Bank und die Commerzbank gehören, stellte in seinem Positionspapier acht Handlungsfelder für eine neue Bundesregierung vor.

Darin plädiert er ferner für eine Vollendung der Kapitalmarktunion, eine Stärkung des Finanzstandorts Deutschland sowie Fortschritte bei der privaten Altersvorsorge. „Deutschland braucht eine starke neue Bundesregierung mit der Kraft zu einem Aufbruch“, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Andreas Krautscheid.

Die Bundestagswahl findet im September statt. In aktuellen Umfragen von Forsa liegen die Grünen mit 28 Prozent vor der CDU/CSU, die auf 23 Prozent kommt. Die SPD ist abgeschlagen dahinter mit 14 Prozent, fast gleichauf mit den Liberalen.

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