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Bankenzusammenschluss BDI-Chef will Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank nicht kommentieren

Öffentlich äußern sich deutsche Industrieunternehmen nur vorsichtig zu den Gerüchten über eine Fusion der beiden größten deutschen Privatbanken. Wie es heißt, überwiege aber die Skepsis.

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Berlin In der Debatte um eine mögliche Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank hält sich die deutsche Industrie zurück. „Das ist eine Entscheidung, die die Unternehmen treffen müssen“, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Donnerstag in Berlin. „Für die deutsche Industrie ist es wichtig, eine leistungsfähige, deutsche, international tätige Bank zu haben“, betonte der Chef des Lobbyverbands BDI. „Wie die dann entsteht, oder ob sie erst entstehen muss, dazu will ich mich nicht äußern.“

Kempf verwies allerdings auf die Worte von Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, wonach Deutschlands Branchenprimus vor einer möglichen Fusion mit einem anderen Institut erst seine eigenen Hausaufgaben machen müsse. Derweil stehen die Aufsichtsbehörden einem hochrangigen Insider zufolge einer Fusion der beiden größten börsennotierten heimischen Banken skeptisch gegenüber.

Die Commerzbank sei zu klein, um im Falle eines Zusammenschlusses einen Unterschied für die krisengeplagte Deutsche Bank zu machen, sagte die Person am Mittwoch. Demnach würde die Aufsicht in Europa eher bevorzugen, wenn sich die Deutsche Bank mit einem großen europäischen Institut zusammentäte und nicht mit der deutlich kleineren Commerzbank.

Zuletzt hieß es wiederholt, die Bundesregierung lote die Rahmenbedingungen für einen Zusammenschluss zwischen den beiden Geldhäusern aus Deutschland aus.

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