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Banker vor Gericht Barclays-Händler fühlte sich bei Euribor-Manipulation nicht schuldig

Mehrere frühere Barclays-Händler stehen im Zuge des Euribor-Skandals vor Gericht. Der Angeklagte Colin Bermingham will die Tragweite seines Handels nicht erkannt haben.

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Mehrere ehemalige Mitarbeiter der Großbank stehen derzeit vor Gericht. Quelle: Reuters

London Der ehemalige Barclays-Händler Colin Bermingham muss sich derzeit vor einem Londoner Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit weiteren Bankern zwischen 2005 und 2009 den Referenzzinssatz Euribor manipuliert zu haben.

Bei seiner Befragung sagte er aus, dass er es nicht für unangebracht hielt, Händlern bei dem Festsetzen des Euribor-Satzes entgegenzukommen. Er hätte auch nicht damit gerechnet, Bankkunden zu schaden. Außerdem gab er an, die Tragweite seiner Handlungen generell nicht überblickt zu haben. Dass prinzipiell jeder Bankkunde der Eurozone betroffen war, wäre ihm „in einer Million Jahre nicht eingefallen”.

Bermingham arbeitet seit 2012 nicht mehr für Barclays.

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