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Bankgeschäft IWF will künftig islamisches Bankwesen in Bewertung aufnehmen

Die islamische Finanzwirtschaft wächst – das sieht der IWF als Chance. Künftig übernimmt der Währungsfonds die Aufsicht über das islamische Finanzwesen.

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Der Fonds konzentriert sich traditionell auf das klassische Bankgeschäft. Quelle: dpa

Washington Der Internationale Währungsfonds (IWF) will ab 2019 auch islamkonforme Finanzgeschäfte ausgewählter Länder unter die Lupe nehmen. Nach einem Vorschlag des IWF-Exekutivausschusses sollen die Leitlinien des in Malaysia ansässigen Islamic Financial Services Board (IFSB) in die eigenen Bewertungen aufgenommen werden, um die Regulierung und Aufsicht islamischer Banken zu regeln. Das Wachstum der islamischen Finanzwirtschaft sei eine Chance, die finanzielle Integration zu verstärken, die Finanzmärkte zu verbessern und neue Finanzierungsquellen zu erschließen, teilte der IWF am Freitag mit.

Der Fonds konzentriert sich traditionell auf das klassische Bankgeschäft. Er beschäftigt sich aber zunehmend mit den Aufsichtsbehörden in Ländern, in denen islamische Finanzierungen inzwischen als systemrelevant gelten. Das islamische Finanzwesen - das in gut 60 Ländern angeboten wird - verbietet Zinszahlungen und reine Geldspekulationen. Die Branche wird weltweit auf mehr als zwei Billionen US-Dollar geschätzt.

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