Baukonzern Australien wirft Hochtief Insiderhandel vor

Hochtief steht im Visier der australischen Behörden: Der deutsche Konzern soll Insiderhandel mit Aktien der Hochtief-Tochter Leighton betrieben haben. Nun droht eine Geldstrafe.

Die australischen Behörden ermitteln gegen Hochtief. Quelle: Reuters

SydneyDer Baukonzern Hochtief hat nach Angaben australischer Ermittler zugegeben, Regeln gegen den Insiderhandel verletzt zu haben. Wie die Börsenaufsicht ASIC am Dienstag mitteilte, beantragte sie deswegen vor einem Bundesgericht eine Geldstrafe. In dem Fall geht es um den Kauf von Aktien der australischen Hochtief-Tochter Leighton im Jahr 2014. Die Ermittler verdächtigen den deutschen Konzern, Leighton-Anteilsscheine im Wissen gekauft zu haben, dass der Gewinn wohl am oberen Ende einer zuvor genannten Spanne liegen wird.

Hochtief erklärte, man habe versehentlich gegen die Regeln verstoßen. Ein Handelsgewinn sei nicht beabsichtigt gewesen und auch nicht erzielt worden. Hochtief besitzt etwa 70 Prozent an dem australischen Unternehmen, das inzwischen Cimic heißt.

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