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Bawag Aktien eröffnen unter Ausgabepreis

Der erste große Börsengang von Bawag auf dem Wiener Parkett seit über drei Jahren gab dem Finanzinvestor Cerberus Grund zur Freude. Doch beim ersten Handelstag fällt der Aktienkurs.

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Tags zuvor war der Ausgabenpreis auf 48 Euro festgelegt worden. Quelle: Reuters

Wien Die Aktien der Bawag sind beim Debüt der viertgrößten österreichischen Bank an der Wiener Börse abgebröckelt. Der erste Kurs wurde am Mittwoch mit 47,40 Euro festgestellt, 1,25 Prozent unter dem Ausgabekurs von 48 Euro. Im weiteren Verlauf gab der Kurs weiter nach. Mit einem Erlös von bis zu 1,93 Milliarden Euro - abhängig von der Platzierung der Mehrzuteilung - ist es die größte Neuemission in Wien überhaupt. Der bisherige Rekord stammt aus dem Jahr 2007: Damals hatte der Baukonzern Strabag 1,3 Milliarden Euro eingenommen.

Das Geld aus der Platzierung geht an die Altaktionäre um den US-Finanzinvestor Cerberus. Sie hatten das Geldhaus 2007 für 3,2 Milliarden Euro gekauft und halten nach der Erstnotiz weiterhin die Mehrheit der Aktien. Insgesamt wird die Bawag zum Ausgabepreis mit 4,8 Milliarden Euro bewertet. Die Bank hat eine Bilanzsumme von 40 Milliarden Euro und zählt mehr als 2,2 Millionen Kunden. Cerberus hatte sie in den vergangenen zehn Jahren auf Rendite getrimmt.

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