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Bei Marktturbulenzen Großbanken zahlen in Italiens Bankenrettungsfonds ein

Die fünf größten Banken Italiens wollen insgesamt 2,75 Milliarden Euro in den Bankenrettungsfonds des Landes einzahlen. Dieser soll kleineren Instituten aushelfen.

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Italiens fünf größte Geldhäuser – darunter UniCredit – wollen in den Bankenrettungsfonds des Landes einzahlen. Quelle: dpa

Mailand Italiens fünf größte Geldhäuser schießen einem Pressebericht zufolge dem Bankenrettungsfonds des Landes frisches Kapital zu. Insgesamt 2,75 Milliarden Euro wollen die Institute in den Fonds einzahlen, um im Fall von Marktturbulenzen kleineren Banken unter die Arme greifen zu können, berichtete die Zeitung „Il Messaggero“ am Freitag.

Intesa Sanpaolo, UniCredit, Banco BPM, Ubi Banca und Banca Monte dei Paschi di Siena hätten sich bereiterklärt, jeweils 550 Millionen Euro beizusteuern. Intesa Sanpaolo wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Die anderen Banken waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.

Die Kapitalausstattung von Italiens Banken ist jüngst wieder in den Fokus von Experten und der Märkte geraten. Hintergrund ist der Streit der EU-Kommission mit Italien über den Haushaltsentwurf des Landes. Er sieht eine höhere Neuverschuldung vor, was die EU-Kommission ablehnt.

Der Streit darüber hat an den Finanzmärkten zum Ausverkauf italienischer Staatsanleihen geführt. Das belastet die Banken, die laut Europäischer Zentralbank heimische Staatstitel im Wert von insgesamt etwa 375 Milliarden Euro in ihren Bilanzen haben.

Wie die Zeitung berichtete, erwägen auch andere Banken, sich an dem Rettungsfonds zu beteiligen. Dieser kann im Fall eines Zusammenbruchs einer Bank Einlagen von bis 100.000 Euro garantieren.

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