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Belastungscheck EZB-Vize: Stresstest-Verlierer sollten Kapitalpolster verbessern

Beim jüngsten Stresstest mussten Europas Banken zeigen, wie robust ihre Kapitalpolster in einer Krise ausfallen. Einige sollen nun aus Sicht der EZB nacharbeiten.

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EZB-Vizepräsident hat die Verlierer des Stresstests unter den Banken aufgefordert, ihre Kapitalpositionen zu verbessern. Quelle: AP

Frankfurt EZB-Vizepräsident Luis de Guindos hat die Stresstest-Verlierer unter den Banken aufgefordert, ihre Kapitalpositionen zu verbessern. Diese Geldhäuser sollten robuster werden, um auf kommende Herausforderungen vorbereitet zu sein, sagte der Stellvertreter von Notenbank-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel laut Redetext. Sie würden genau beobachtet.

Beim europaweiten Fitnesscheck der Bankenbehörde EBA hatten zwölf Institute mit einer Kapitalquote von weniger als neun Prozent abgeschlossen. Die Kapitalposition dieser Banken sei zwar schwach, aber immer noch befriedigend, sagte der Spanier. Bei dem Belastungscheck mussten Banken zeigen, wie robust ihre Kapitalpolster bei einer simulierten schweren Finanz- und Wirtschaftskrise sind.

De Guindos zog ein insgesamt positives Fazit. „Zusammengefasst hat die allgemeine Widerstandsfähigkeit der von der EZB überwachten Banken zugenommen verglichen mit dem Stresstest von vor zwei Jahren“, sagte er.

Dem Branchen-Check zufolge sind viele europäische Großbanken stabiler als noch vor ein paar Jahren. Schwachstellen gibt es aber in Großbritannien, Italien und Deutschland. Unter den deutschen Instituten rangierten die NordLB und die Deutsche Bank mit Kapitalquoten von unter neun Prozent im Krisenszenario weit hinten.

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