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Belohnungszahlungen Niederlande wollen Boni-Regelungen für Banker weiter verschärfen

Bereits jetzt gelten in den Niederlanden vergleichsweise strenge Regeln für Boni im Finanzsektor. Nun sollen sie noch weiter verschärft werden.

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Den Haag Die Niederlande werden die Belohnungsregeln für Banker weiter verschärfen. Das kündigte Finanzminister Wopke Hoekstra am Dienstag in Den Haag an. Banker dürfen danach Aktien, die sie als Teil des Gehaltes bekommen, fünf Jahre lang nicht verkaufen.

Auch müssen Finanzinstitute deutlicher über Gehalts- und Bonuszahlungen Rechenschaft ablegen. In den Niederlanden gelten bereits vergleichsweise strenge Regeln für Boni im Finanzsektor. Diese dürfen maximal 20 Prozent des festen Gehaltes betragen.

Banken müssten sich stärker ihrer gesellschaftlichen Funktion bewusst sein und ein Dienstleister sein für Verbraucher und Betriebe, heißt es in einem Brief des Ministers an das Parlament.

Mit ein Grund für die Verschärfung sind Pläne der Großbank ING vom Frühjahr, das Gehalt ihres Chefs Ralph Hamers um 50 Prozent auf rund drei Millionen Euro im Jahr zu erhöhen. Nach heftiger gesellschaftlicher und politischer Empörung zog die Bank den Plan zurück.

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