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Bericht Sparkasse plant wohl Verkauf der Berlin Hyp AG

Laut Insidern wird der Markt bereits nach möglichen Käufern sondiert. Vorläufige Angebote sollen bereits von zwei Landesbanken abgegeben worden sein.

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Die Immobilienbank soll wohl von der Sparkasse abgestoßen werden. Quelle: Imago

Die deutschen Sparkassen planen offenbar den Verkauf ihres Immobilienfinanzierers Berlin Hyp AG. Das erfuhr Bloomberg von mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Demnach haben die Sparkassen unter dem Dach des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) den Berater PricewaterhouseCoopers angeheuert, um mögliche Käufer auszumachen. Der Preis könne bei mindestens 500 Millionen Euro liegen, hieß es weiter.

Die LBBW und die Helaba haben laut Insidern bereits vorläufige Gebote eingereicht, während private Banken und Private-Equity-Gesellschaften nicht zum Bieterprozess eingeladen worden seien. Verbindliche Offerten müssen bis Oktober vorliegen.

Der DSGV erklärte auf Nachfrage, dass die Sparkassen Ende Juni aufgrund von aufsichtsrechtlichen Änderungen beschlossen haben, ein Fortbestehen der Landesbank Berlin Holding als Gruppeninstitut zu überprüfen. Teil der Holding ist neben der Berlin Hyp auch die Berliner Sparkasse.

„Ziel der Auflösung der Gruppe ist es, die jeweilige wirtschaftliche und strategische Eigenständigkeit der heute in der Holding gebündelten Berliner Sparkasse einerseits und der Berlin Hyp andererseits zu stärken", erklärte der Sprecher. Die mit der Holdingstruktur verbundenen Aufwände können auf diese Weise künftig eingespart werden.

Weitere Angaben wollte der Sprecher nicht machen. Vertreter von LBBW, Helaba und Berlin Hyp lehnten einen Kommentar ab.

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