Betrugs-Prozess Weitere Revisionen gegen Urteil im Infinus-Prozess eingelegt

Zwei weitere der wegen Betrugs verurteilten Infinus-Manager wollen in Revision gehen. Sie wurden zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

Betrugs-Prozess: Weitere Revisionen gegen Infinus-Urteil eingelegt Quelle: dpa

DresdenGegen das Urteil des Dresdner Landgerichts im Infinus-Prozess wehren sich zwei weitere der insgesamt sechs Angeklagten. Auch die Verteidiger des Unternehmensgründers und früheren Firmenchefs sowie des Ex-Chefverkäufers legten nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Donnerstag Revision ein.

Die Männer waren zu Freiheitsstrafen von acht beziehungsweise sechs Jahren verurteilt worden. Bereits am Mittwoch waren die Revisionen des ehemaligen Vertriebschefs und des früheren Rechtsberaters beim Gericht eingegangen.

Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hatte am Montag den Gründer des ehemaligen Dresdner Finanzdienstleisters und Ex-Infinus-Chef sowie vier ehemalige Manager des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs und Kapitalanlagebetrugs schuldig gesprochen, einen weiteren Angeklagten wegen Beihilfe.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Männer ein „Schneeballsystem“ betrieben und Anleger bewusst täuschten und verhängten Haftstrafen bis zu acht Jahren. Die Verteidigung hatte Freisprüche gefordert.

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