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ADAC-Studie In welchen Städten Taxifahrer ihre Kunden abzocken

Gute Taxifahrten und schlechte Taxifahrten finden Reisende überall in Europa. Der ADAC hat systematische 22 europäische Großstädte unter die Lupe genommen.

Auch wenn die Stadt einiges zu bieten hat: Mit seinen Taxis kann sich die Ljubljanas nicht brüsten. Die ADAC-Taxitester gaben der slowenischen Hauptstadt die Note "sehr mangelhaft". Der Grund: Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Das macht am Ende Platz 22 von 22 getesteten europäischen Städten. Der ADAC testete in 22 Metropolen, was bestimmte Routen kosten und wie der Service der Fahrer dabei aussah. Fünf verschiedene Strecken zu je zwei unterschiedlichen Tageszeiten wurden gefahren, überwiegend klassische Wege wie vom Bahnhof zur Messe. In die Gewichtung flossen zu 40 Prozent der Fahrpreis, zu 20 Prozent Zustand und Ausstattung des Autos und zu wiederum 40 Prozent die Routentreue der Fahrer ein. Quelle: dapd
Nicht viel besser präsentierten sich die Taxis der italienischen Hauptstadt. In Rom fand laut ADAC "die schlechteste Fahrt im Test" statt. Auf der Strecke vom Hauptbahnhof zur Messe "verfuhr sich der ungepflegte und unangenehm riechende Fahrer zwei Mal und es entstand ein Umweg von fast 60 Prozent". Dafür habe er 69 statt der auf dem Taxameter angezeigten 62,90 Euro verlangt - was ohnehin schon mehr als die nach Tarifordnung fälligen rund 50 Euro war. Damit schaffte es Rom auf den vorletzten Platz 21. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Bekannt ist Luxemburg für seine günstigen Spritpreise. Die Laune der Taxifahrer scheint das nicht zu beeinflussen. IM ADAC-Test landete der kleine Staat nur auf Rang 20 von 22. Quelle: dpa
Die schlechteste deutsche Stadt im Test landete auf Rang 11. In Hamburg fuhr ein Fahrer den längsten Umweg. Insgesamt war die zurückgelegte Strecke 213 Prozent länger als der kürzeste Weg. Dazu soll laut ADAC der Fahrer den Tester trotz mehrmaligem Hinweis zunächst zum falschen Ziel gebracht haben - und das ohne später den Preis zu reduzieren. Quelle: dpa
Taxifahrer in Oslo kommen in den Genuss des längsten Straßentunnels der Erde. Der Lærdalstunnel verbindet die norwegische Hauptstadt mit der Stadt Bergen. Oslo belegte den neunten Platz im ADAC-Taxitest. Die dortigen Fahrer konnten besonders durch ihre Routentreue punkten. Quelle: REUTERS
Die Festspielstadt Salzburg schrammte grade so an der Note "gut" vorbei. Das "ausreichend" ("befriedigend" war als Note nicht vorgesehen) bugsierte die österreichische Taxifahrer im Test aber trotzdem noch auf den achten Rang. Quelle: REUTERS
Die billigste Fahrt im Test gab es in Lissabon. 7,98 Euro zahlten die Tester für eine sieben Kilometer lange Strecke. Dieser Preis tröstet auch über die teils mangelhaften Fahrer hinweg. Das reicht für Platz sieben. Quelle: AP
In Paris protestierten Taxifahrer im Jahr 2008 gegen eine Liberalisierung des stark regulierten Marktes. Im ADAC-Taxitest reichte es in diesem Jahr dennoch für den sechsten Platz. Kundschaft gibt es in der Weltmetropole auf jeden Fall genug. Quelle: AP
In Berlin kostete eine sieben Kilometer lange Strecke 16,23 Euro. Zudem ließen sich die Fahrer im Test nicht zu unnötigen Umwegen hinreißen. Damit landet die deutsche Hauptstadt auf dem fünften Rang, nur knapp geschlagen von ... Quelle: dpa
... Mailand. Im Gegensatz zu den italienischen Kollegen in Rom fielen die Fahrer in der Lombardei durch gute Wagen und eine große Streckentreue auf. Für die Top Drei reichte es aber nicht. Quelle: dpa/dpaweb
Im Test war Köln die billigste Stadt für Taxifahrten.15,70 Euro kostete eine sieben Kilometer lange Fahrt. Und auch die Fahrer der Domstadt schnitten im Test gut ab. Damit reicht es für einen Platz auf dem Treppchen. Quelle: AP
Den besten Testwert in Deutschland erzielte München. Die Fahrer in der bayrischen Metropole schafften es sogar auf den ersten Platz im gesamten Test. Der Fahrer-Spitzenwert von 78,1 Prozent war aber dennoch nur "ausreichend". Quelle: dpa
Die Taxi-Könige im ADAC-Test kommen aus Barcelona. "Die Spanier machten (fast) alles richtig", so die Tester. Alle Taxameter seien richtig eingeschaltet, der Fahrpreis immer korrekt berechnet und Kreditkarten-Zahlung bei allen Fahrten möglich gewesen. Doch auch hier war nicht alles rosig. Unter anderem störte das schlechte Englisch vieler Fahrer. Quelle: AP
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