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Biotechnologieunternehmen Qiagen erhöht Produktionskapazitäten für Corona-Tests

Nach eigenen Angaben ist es das bisher größte Investitionsprogramm des Unternehmens. Hilfe kommt dabei sogar aus der nordrhein-westfälischen Politik.

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Angesichts der Coronakrise erwartet der Biotechkonzern ein starkes Umsatzwachstum. Quelle: dpa

Das Biotechnologieunternehmen Qiagen baut seine Produktionskapazitäten für Coronavirus-Tests aus. Dafür investiert es mehr als 110 Millionen Euro in die Standorte im nordrhein-westfälischen Hilden, in Germantown im US-Bundesstaat Maryland sowie in Barcelona, wie Qiagen am Dienstag mitteilte.

Für das Unternehmen ist es nach eigenen Angaben sein bislang größtes Investitionsprogramm. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen steuert zunächst 18 Millionen Euro für den Standort Hilden bei.

Qiagen erwartet in diesem Jahr angesichts der Corona-Pandemie eine deutliche Beschleunigung seines Umsatzwachstums. Der Konzern geht davon aus, dass die hohe Nachfrage nach Coronavirus-Testprodukten über einen längerfristigen Zeitraum anhalten wird - auch wenn es zur Zulassung eines Impfstoffes kommt.

Vor kurzem war der US-Rivale Thermo Fisher mit seiner milliardenschweren Übernahmeofferte für Qiagen wegen des Widerstands von Aktionären gescheitert. Diese hatten das Angebot angesichts der besseren Geschäftsaussichten von Qiagen im Zuge der Pandemie als zu niedrig bezeichnet.

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