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Börse New York Spannung vor Zinsentscheid lähmt Börsen

Angesichts der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed halten sich Anleger zurück. Auch die weiterhin enttäuschenden Konjunkturdaten aus China trüben die Stimmung der Börsianer. Apple surft auf iPhone-Welle.

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Börsianer warten gebannt auf den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Quelle: AFP

New York Vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed haben sich die meisten Anleger am Montag zurückgehalten. „Kommt die Zinswende im September oder doch erst später, mehr interessiert die Börse bis zum Donnerstag wohl leider nicht“, sagte Analyst Andreas Paciorek vom Brokerhaus CMC Markets.

Auch die enttäuschenden Konjunkturdaten aus China trübten Börsianern zufolge die Stimmung. Die Industrieproduktion in der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt legte im August weniger stark zu als erwartet, die Investitionen schwächeln.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab bis zum frühen Nachmittag in New York 0,5 Prozent auf 16.345 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,6 Prozent auf 1949 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,5 Prozent auf 4796 Punkte. In der Vorwoche hatten S&P und Nasdaq den größten Wochengewinn seit Juli verzeichnet.

Bei den Einzelwerten verteuerten sich Apple -Aktien um knapp ein Prozent. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit den Vorbestellungen für das neue iPhone auf Rekordkurs. Konkrete Zahlen wurden jedoch nicht genannt.

Die Anteilsscheine von Alibaba fielen dagegen um 3,9 Prozent auf 62 Dollar. Zuvor hatte das Anlegermagazin Barron's geschrieben, dass die Dividendenpapiere des chinesischen Online-Händlers weitere 50 Prozent ihres Werts einbüßen könnten. Die Titel des Internet-Pioniers Yahoo, der an Alibaba beteiligt ist, gaben daraufhin 3,1 Prozent nach.

Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen dagegen die auch in den USA notierten Aktien des russischen Suchmaschinen-Betreibers Yandex. Die Papiere verteuerten sich um rund sieben Prozent. Hintergrund ist eine mögliche Strafe für den US-Konkurrenten Google. Die russischen Wettbewerbshüter werfen den Amerikanern den Missbrauch ihrer Marktmacht vor.

In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 10.131,74 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 schloss praktisch unverändert.

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