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Börsengang US-Banken begleiten IPO von Springer Nature

Das Berliner Unternehmen Springer Nature soll im kommenden Jahr wohl mit Unterstützung zweier großer Geldhäuser an die Börse gehen. Mit dem Erlös aus dem Börsengang sollen unter anderem Schulden abgebaut werden.

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Das Unternehmen war 2015 aus der Fusion von Springer Science mit der Holtzbrinck-Tochter Macmillan Science & Education entstanden. Quelle: AP

Frankfurt Die US-Investmentbanken JPMorgan und Morgan Stanley sollen Insidern zufolge den Wissenschaftsverlag Springer Nature nächstes Jahr an die Börse bringen. Die beiden Institute seien für die erwartete Milliarden-Emission mandatiert worden, sagten zwei mit der Auswahl vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Das Berliner Unternehmen, an dem die Verlagsgruppe Holtzbrinck mit 53 Prozent die Mehrheit hält, könnte auf einen Börsenwert von fünf Milliarden Euro kommen.

Das Unternehmen war 2015 aus der Fusion von Springer Science mit der Holtzbrinck-Tochter Macmillan Science & Education entstanden, die das weltbekannte Wissenschaftsmagazin „Nature“ verlegt. Mit dem Erlös aus dem Börsengang sollen unter anderem Schulden abgebaut werden. Mindestens 25 Prozent an der Firma sollen danach im Streubesitz sein, Holtzbrinck will seine Beteiligung auf gut 40 Prozent abschmelzen. Zweiter Aktionär ist der Finanzinvestor BC Partners, der 2013 bei Springer Science eingestiegen war.

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