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Börsenturbulenzen IWF-Chefin Lagarde nach Kurseinbrüchen unbesorgt

Kursrückgänge an den Börsen haben die Anleger weltweit verunsichert. IWF-Chefin Christine Lagarde versucht zu beruhigen.

DubaiIWF-Chefin Christine Lagarde sieht in den jüngsten Kurseinbrüchen an den Börsen nach eigenen Worten keinen Grund für Besorgnis. Das Wachstum der Weltwirtschaft sei stark und die Finanzierungsmöglichkeiten ausreichend, sagte die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Sonntag auf einer Konferenz in Dubai.

Allerdings müssten Regierungen und Regulierer die Gelegenheit zu Strukturreformen nutzen, um künftige Krisen zu vermeiden. „Ich bin einigermaßen optimistisch wegen des Umfelds, das wir derzeit haben. Aber wir können uns nicht zurücklehnen und abwarten, dass das Wachstum sich einfach so fortsetzt“, sagte Lagarde.

Auslöser der Turbulenzen waren gute US-Arbeitsmarktdaten, die am vorletzten Freitag veröffentlicht wurden. Die Zahlen schürten Zins- und Inflationsängste. Wachsende Ängste der Anleger setzten eine Verkaufsspirale an den Aktienmärkten in Gang.

Allein in der vergangenen Woche verloren marktbreite US-Werte wie Exxon Mobil, 3M, American Express und Johnson & Johnson bis zu neun Prozent. Aus der deutschen Sicht führen Firmen wie Deutsche Bank, Allianz, Fresenius und Münchener Rück mit Abschlägen in ähnlicher Größenordnung die Verliererliste an.

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