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Brexit Britischer Notenbankchef soll wegen EU-Austritt länger im Amt bleiben

Großbritannien will Ende März 2019 die EU verlassen. Wenige Monate später läuft Mark Carneys Vertrag an der Spitze der Zentralbank aus – eigentlich.

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Laut BBC-Recherchen geht im Finanzministerium die Sorge um, dass es inmitten der Brexit-Verhandlungen schwierig werden könnte, einen Nachfolger zu finden. Quelle: AP

London Vor dem Hintergrund des anstehenden EU-Austritts will die britische Regierung laut Medien-Informationen Notenbank-Chef Mark Carney länger im Amt halten. Das Finanzministerium und die Bank of England seien im Gespräch darüber, ob der Kanadier über Ende Juni 2019 hinaus an der Spitze der Zentralbank bleibe, berichtete die BBC am Montag ohne Angabe von Quellen.

Eine Verlängerung könne weit weniger als ein Jahr betragen – eine Zeitspanne, die zuvor von der „Financial Times“ genannt wurde. Laut BBC-Recherchen geht im Finanzministerium die Sorge um, dass es inmitten der Brexit-Verhandlungen schwierig werden könnte, einen Nachfolger für Carney zu finden. Die Bank of England wollte sich nicht dazu äußern.

Großbritannien will Ende März 2019 die Europäische Union verlassen. Die Verhandlungen über den Austritt stockten jedoch zuletzt. Ursprünglich war eine Einigung bis zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs Mitte Oktober angestrebt worden. EU-Chefunterhändler Michel Barnier sagte nun, die Gespräche müssten bis Mitte November abgeschlossen werden. Zugleich sprach er sich gegen eine Verlängerung der Austrittsverhandlungen über März 2019 hinaus aus.

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