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Brexit-Chaos DIHK sorgt sich um Wirtschaftswachstum

DIHK-Geschäftsführer Wansleben befürchtet, dass sich das europäische Wirtschaftswachstum langfristig verlangsamt. Ein Hauptrisiko sei der Brexit.

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DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben fordert eine Reform der Unternehmenssteuern, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu verbessern. Quelle: dpa

Berlin Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fürchtet trotz zahlreicher Risiken keine Rezession. Das sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Donnerstag in Berlin. Ohne eine „Renovierung“ der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa drohe aber langfristig eine Verlangsamung des Wachstums. Dazu müsse hierzulande eine Reform der Unternehmenssteuern gehören.

Wansleben ergänzte, einer der Hauptrisiken sei der Brexit. Hier sei nach wie vor keine Einigung zwischen der EU und Großbritannien in Sicht. Wenn es keine Klärung der Details des britischen EU-Austritts gebe und sich der Handelsstreit zuspitzte, stünde für die deutschen Unternehmen noch mehr auf dem Spiel, als bislang in den Konjunkturprognosen enthalten sei. Er sehe nicht, dass in den nächsten Monaten alle Brexit-Fragen gelöst werden könnten. Daher brauche es eine Verlängerung der Fristen.

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