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Brexit EZB und britische Notenbank planen Brexit-Arbeitsgruppe

Der Austritt Englands aus der EU sorgt bei Finanzdienstleistern für allerlei Fragen. Die EZB will diese zusammen mit der Bank of England angehen.

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Die britische Notenbank und die EZB wollen möglichen Gefahren durch den Brexit in einer Arbeitsgruppe entgegen wirken. Quelle: dpa

Frankfurt Die EZB und die Bank von England wollen sich mit der Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe für den Brexit rüsten. Dieses Gremium soll sich in der Zeit um den 30. März 2019 herum damit befassen, wie Gefahren für Finanzdienstleister kontrolliert werden könnten, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit. EZB-Präsident Mario Draghi und der britische Notenbank-Chef Mark Carney sollen sie leiten. Auch die EU-Kommission und das britische Finanzministerium sollen als Beobachter teilnehmen. Großbritannien tritt Ende März 2019 aus der EU aus.

Die EZB und die Bank von England würden die EU-Kommission und das britische Finanzministerium regelmäßig unterrichten, hieß es weiter. Die EU und Großbritannien haben sich bereits auf eine Übergangszeit nach dem EU-Austritt geeinigt. Die Verlängerungsperiode gilt ab dem Brexit im März 2019 für 21 Monate. In dieser Zeit muss sich Großbritannien an EU-Regeln halten, soll dafür aber den Zugang zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion behalten. Zuletzt hatte der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland die Verhandlungen über den EU-Austritt gebremst.

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