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Britische Großbank Gewinn der HSBC sinkt im ersten Quartal überraschend

Bei Europas größter Bank liefen die Geschäfte zu Jahresbeginn schlechter als erwartet. Chef John Flint kündigt großangelegte Aktienrückkäufe an.

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Einen Großteil ihrer Gewinne macht die Bank in Asien. Quelle: AP

Die britische Großbank muss im ersten Quartal überraschend einen Gewinnrückgang hinnehmen. Das Ergebnis vor Steuern fiel um vier Prozent auf 4,76 Millionen Dollar und liegt damit unter den Erwartungen der Analysten. Sie waren von einem Gewinn in Höhe von 5,76 Millionen Euro ausgegangen.

Zudem plant die Bank plant ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu zwei Milliarden Dollar. Dies solle das einzige im laufenden Jahr bleiben, teilte Europas größte Bank in einem Statement mit. Der Rückkauf solle bald beginnen.

Der seit Februar 2018 amtierende neue Vorstandsvorsitzende John Flint hatte bei der Hauptversammlung im April angekündigt, an der Strategie seines Vorgängers Stuart Gulliver festhalten zu wollen.

Unter anderem solle die Profitabilität des US-Geschäfts verbessert und das Asien-Geschäft weiter ausgebaut werden. HSBC hat angekündigt, Tausende neue Mitarbeiter vornehmlich in China einzustellen.

2017 entfielen 75 Prozent der HSBC-Gewinne auf die Region Asien. Auch 2018 erwarte man dort ein starkes Jahr.

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