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Bundesauftrag IBM sticht Telekom beim digitalen Impfpass aus

Der US-Technologiekonzern wird das vom Bund geforderte Verzeichnis von Corona-Impfungen erstellen. Das soll vor allem den Reiseverkehr erleichtern.

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Der US-Konzern entwickelt bereits zusammen mit dem Pharmaunternehmen Moderna Technologien, um den Covid-19-Impfprozess zu unterstützen. Quelle: Reuters

Der US-Konzern IBM soll den digitalen Impfpass in Deutschland erstellen. Dies ging aus der Online-Ausgabe des Amtsblatts der Europäischen Union am Montag hervor. Der Abschluss des Vertrags erfolgt erst nach Ablauf von zehn Kalendertagen. IBM wollte keine Stellung nehmen. International entwickeln die US-Amerikaner bereits zusammen mit dem Pharmaunternehmen Moderna Technologien, um den Covid-19-Impfprozess zu unterstützen.

Um die Erstellung des Impfpasses, dem ein hoher Stellenwert bei der Wiederbelebung des Reiseverkehrs beigemessen wird, hatte sich auch die Deutsche Telekom bemüht, die nun leer ausgeht. Der Bonner Dax-Konzern, der zusammen mit SAP bereits die Corona-Warn-App umgesetzt hat, wollte sich nicht dazu äußern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den digitalen Impfpass noch vor den deutschen Sommerferien anbieten und hatte deswegen kurzfristig ein Dringlichkeitsverfahren auf den Weg gebracht. Besonders die Tourismus- und Luftfahrtbranche setzt große Hoffnungen in ein solches Dokument, das EU-weit einheitlich gestaltet werden soll. Zuerst hatte das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ von der Vergabe an IBM berichtet.

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