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Bundesbank-Chef EZB-Anleihekaufprogramm ist nicht auf Dauer angelegt

Laut des Bundesbankchefs müsse klar sein, dass das EZB-Notfallprogramm nur vorübergehend sei. Die EZB hatte dieses jüngst auf 1,35 Billionen Euro aufgestockt.

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Der Bundesbank-Präsident sei wie EZB-Chefin Christine Lagarde der Meinung, dass das Kaufprogramm einer Ausnahmesituation geschuldet sei. Quelle: dpa

Bundesbankchef Jens Weidmann hat auf die Grenzen des in der Coronakrise aufgelegten Anleihekaufprogramms der EZB hingewiesen.

Das im Fachjargon als PEPP bekannte Projekt sei zwar flexibel angelegt, doch bedeute dies nicht „ungebunden“, betonte er am Montag laut vorab veröffentlichtem Redetext für eine Finanzkonferenz in Frankfurt.

Es müsse klar sein, dass das zur Abmilderung der Pandemiefolgen aufgelegte Programm nur vorübergehend sei. „Politische Entscheidungsträger sollten nicht annehmen, dass wir die Refinanzierungskosten der Regierungen für immer niedrig halten“, fügte er hinzu.

Er sei wie EZB-Chefin Christine Lagarde der Meinung, dass das Kaufprogramm einer Ausnahmesituation geschuldet sei.

Angesichts einer drohenden Rekord-Rezession in der Euro-Zone hatte die EZB ihr „Pandemic Emergency Purchase Programme“ jüngst aufgestockt - und zwar von 750 Milliarden auf 1,35 Billionen Euro. Lagarde betonte, die Zentralbank prüfe kontinuierlich die Verhältnismäßigkeit ihrer Instrumente.

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