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Bundesbank-Chef Weidmann Geldpolitische Wende der EZB rückt näher

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht das Ende der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB kommen. Dank der wirtschaftlichen Entwicklung im Euro-Raum könne sie sich normalisieren. Die Inflation müsse aber weiter zulegen.

„Mit dem Wahlsieg Macrons besteht die Chance, dass die Wirtschaft im Euro-Raum zusätzlichen Schwung erhält.“ Quelle: AP

BariEine allmähliche Abkehr von der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB rückt laut Bundesbank-Präsident Jens Weidmann näher. „Die sich festigende wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum und der robuste Ausblick helfen dabei, die Normalisierung in den Blick zu nehmen“, sagte Weidmann am Samstag beim Treffen der sieben führenden Industrienationen im italienischen Bari. Allerdings müsse die Inflation noch nachhaltiger zulegen.

Aus Deutschland werden immer wieder Rufe laut, dass die Europäische Zentralbank (EZB) weg von den Nullzinsen und ihren Anleihenkäufen kommen muss. Mit den Maßnahmen will die EZB für mehr Wachstum und Inflation sorgen. In beiden Bereich gab es jüngst deutliche Fortschritte.

Weidmann ergänzte, die weltweite Wirtschaft habe sich zuletzt positiv entwickelt. „Mit dem Wahlsieg Macrons besteht die Chance, dass die Wirtschaft im Euro-Raum zusätzlichen Schwung erhält.“ Der links-liberale Emmanuel Macron hat die Präsidentenwahl in Frankreich gewonnen und wirtschaftspolitische Reformen versprochen.

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