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Chinas Zentralbank Wirtschaft bleibt in Schwung

Der Umbau der chinesischen Wirtschaft macht Fortschritte. Der Überschuss in der Leistungsbilanz habe sich verringert, Import und Export hingegen seien stark gestiegen. Gefahrenquellen gibt es trotzdem noch.

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Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung in China sieht der Notenbankchef noch Schwachstellen. Quelle: dpa

Shanghai Chinas Zentralbank sieht anhaltende Anzeichen für eine Stabilisierung der heimischen Wirtschaft. Die Wachstumsdynamik habe sich in diesem Jahr verstärkt, erklärte Notenbankchef Zhou Xiaochuan am Samstag. Diese Entwicklung dürfte auch im zweiten Halbjahr 2017 anhalten, ergänzte er. Es seien Fortschritte beim Umbau der chinesischen Wirtschaft erreicht worden. Importe und Exporte seien kräftig gestiegen. Zugleich habe sich der Überschuss in der Leistungsbilanz verringert.

Zhou betonte, durch eine vorausschauende Haushalts- und Geldpolitik sollten Schwachstellen angegangen werden. Er verwies in diesem Zusammenhang auf Risiken im sogenannten Schattenbankensektor und im Immobilienmarkt. Die wachsende Verschuldung der Volksrepublik gilt als erhebliche Gefahrenquelle. Zuletzt hatte deswegen die Ratingagentur S&P ihre Bonitätsnote für China gesenkt.

Am 18. Oktober beginnt der Kongress der Kommunistischen Partei. Einen Tag später werden die Daten zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal vorgelegt. Im zweiten Vierteljahr betrug es 6,9 Prozent.

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