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Chinesische Notenbank Geldspritze für Chinas Banken

Die chinesische Notenbank stellt den Geldhäusern 700 Milliarden Yuan zur Verfügung. Damit soll die fragile Konjunkturerholung auf Kurs bleibe.

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Chinas Notenbank hat ihre Geldpolitik in der Coronakrise mehrfach gelockert, starke Zinssenkungen hat sie bisher aber nicht vorgenommen. Quelle: Reuters

Die chinesische Notenbank hat die Banken der Volksrepublik am Montag mit reichlich frischem Geld versorgt. Wie die People's Bank of China in Peking mitteilte, erhalten die Banken Liquidität im Volumen von 700 Milliarden Yuan (etwa 85 Mrd Euro). Das Geld wird über die mittelfristige Kreditlinie, eines der Hauptinstrumente der Zentralbank, für ein Jahr ausgereicht. Der Zinssatz beträgt 2,95 Prozent.

Die Geldspritze war bereits am Freitag angekündigt worden und soll unter anderem die Kreditvergabe an die Wirtschaft am Laufen halten. Dabei setzt die Zentralbank ihren moderaten Kurs fort: Zwar hat sie ihre Geldpolitik in der Coronakrise mehrfach gelockert. Starke Zinssenkungen hat sie bisher aber nicht vorgenommen. Fachleute sehen darin einen Beleg, dass die Notenbanker einer zu stark steigenden Verschuldung vorbeugen wollen.

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