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Chinesischer Konzern Deutsche-Bank-Großaktionär HNA reduziert Beteiligung weiter

Der chinesische Großaktionär HNA stuft seine Beteiligung an der Deutschen Bank erneut zurück. Der Anteil sinkt nun auf 7,9 Prozent.

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Aktionär mit Finanzsorgen: Bereits seit einiger Zeit fährt HNA seine Beteiligung an der Deutschen Bank immer wieder herunter. Quelle: Reuters

Frankfurt, Haikou Der klamme chinesische Deutsche-Bank-Großaktionär HNA hat seine Beteiligung am größten deutschen Geldhaus erneut heruntergefahren. Der Anteil am Institut sei von zuletzt 8,8 Prozent auf nun 7,9 Prozent gesunken, gab der Mischkonzern mit Sitz im chinesischen Haikou am Samstag in einer Pflichtmitteilung bekannt. Es sei aber weiter das Bestreben des Konzerns, einer der großen Aktionäre der Bank zu bleiben. Im Februar hatte HNA die Beteiligung bereits gesenkt und eine weitere Reduktion als „nicht vorgesehen“ bezeichnet.

HNA war Anfang vergangenen Jahres zum Hauptaktionär der Deutschen Bank aufgestiegen, vor dem Vermögensverwalter Blackrock und dem Emirat Katar. Die Chinesen hatten in den vergangenen Jahren massiv Firmen und Immobilien zugekauft. Der dabei angehäufte Schuldenberg entpuppt sich nun als immer größeres Problem. Der Konzern arbeitet derzeit daran, die Geldnöte über milliardenschwere Immobilien- und Anteilsverkäufe zu lindern.

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