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Chip-Zulieferer Siltronic muss Abstriche an Prognose machen – Aufträge fehlen

Bei dem Chip-Zulieferer Siltronic bleiben die Aufträge aus. Das Unternehmen muss seine Prognose nach unten korrigieren – die Aktie rutscht ins Minus.

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Der Chip-Zulieferer steckt in einem Auftragsloch. Quelle: dpa

München Der Münchner Chip-Zulieferer Siltronic muss seine Erwartungen für das laufende Jahr deutlich zurückschrauben. Der Umsatz werde rund fünf bis zehn Prozent unter Vorjahr liegen, räumte der Hersteller von Siliziumscheiben für die Chip-Herstellung am Mittwoch ein. Bisher hatte Siltronic einen Erlös auf dem Vorjahresniveau von 1,46 Milliarden Euro erwartet.

Doch sei zurzeit nicht absehbar, ob und wann sich der Auftragseingang belebe, Siltronic hatte das eigentlich für das zweite Halbjahr erwartet. Darunter leidet auch die operative Umsatzrendite: Die Ebitda-Marge werde nicht wie geplant leicht unter 40,5 Prozent liefen, sondern nur zwischen 33 und 37 Prozent.

In den ersten drei Monate lag die Marge bei einem Umsatz von 354 Millionen Euro bei 36 Prozent. Die verdüsterten Aussichten ließen die Siltronic-Aktie um rund acht Prozent abstürzen. Auch die Aktien europäischer Halbleiterkonzerne bröckelten ab.

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