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Chiphersteller Qualcomm will sich gegen Rekord-Kartellstrafe wehren

Das Gericht hält die Geldstrafe von 873 Millionen Dollar wegen unfairer Geschäftspraktiken aufrecht. Der Chiphersteller will das Urteil anfechten.

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Dem Konzern wird unter anderem vorgeworfen, Handy-Herstellern Gebühren für unnötige Lizenzen aufgebrummt zu haben. Quelle: Reuters

Der US-Halbleiterkonzern hat bei seinem Kampf gegen eine von Südkoreas Wettbewerbshütern verhängte Rekord-Kartellstrafe einen Rückschlag erlitten. Ein Gericht in Seoul entschied, die wegen unfairer Geschäftspraktiken verhängte Geldstrafe von 873 Millionen Dollar aufrechtzuerhalten.

Der weltweit führende Lieferant von Chips für Mobiltelefone kündigte an, das Urteil anfechten zu wollen. Qualcomm steht in mehreren Ländern im Visier der Behörden. Dem Konzern wird unter anderem vorgeworfen, Handy-Herstellern Gebühren für unnötige Lizenzen aufgebrummt zu haben.

Analysten gehen davon aus, dass die nun gefällte Gerichtsentscheidung in Südkorea Qualcomms Marktstellung nicht beeinträchtigen werde. Ein weiteres Urteil steht noch in den USA aus.

Mehr: Infineon-Chef Ploss investiert kräftig, obwohl seine Werke nicht ausgelastet sind. Das ist sehr riskant, meint Handelsblatt-Reporter Joachim Hofer.

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