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Christian Meissner Credit Suisse verstärkt Superreichen-Geschäft mit Top-Banker

Mit Christian Meissner erhält die Credit Suisse einen prominenten Neuzugang. Die Bank baut damit ihr Geschäft mit reichen Unternehmern weiter aus.

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Der frühere Investmentbanking-Chef der Bank of America wird in Zukunft reiche Unternehmenskunden der Credit Suisse beraten. Quelle: Falk Heller/ argum für Handelsblatt

Der frühere Investmentbanking-Chef der Bank of America, Christian Meissner, stößt noch in diesem Monat zur Schweizer Großbank, wie Credit Suisse am Dienstag mitteilte. Gemeinsam mit Babak Dastmaltschi werde Meissner reiche Unternehmenskunden bei Firmenübernahmen und Kapitalmarkt-Transaktionen beraten. Der Österreicher werde vom Standort Zürich aus tätig sein.

Der 51-jährige Meissner ist seit rund 30 Jahre im Investmentbanking tätig. Ende 2018 verließ er die Bank of America, nachdem das Institut Marktanteile eingebüsst hatte und auch mehrere andere erfahrene Investmentbanker von Bord gegangen waren. Bis zur Finanzkrise 2008 arbeitete er für die untergegangene Lehman Brothers und davor für Goldman Sachs.

„Christian Meissners umfassende Erfahrung im Investmentbanking, sein Fachwissen und sein Netzwerk werden Babaks ausgewiesenen Erfolg bei der Betreuung von superreichen Kunden ergänzen“, erklärte der Chef der Credit-Suisse-Division International Wealth Management, Philipp Wehle. Meissner werde an Wehle und den Chef der Investmentbank, Brian Chin, berichten.

Credit Suisse hatte reiche Unternehmer bereits unter dem früheren Konzernchef Tidjane Thiam zur wichtigsten Kundengruppe erkoren. Um ihre Bedürfnisse zu bedienen verzahnte das Institut die Vermögensverwaltung und das Investmentbanking. Diese Strategie setzte der seit Februar amtierende Konzernchef Thomas Gottstein fort, der lange selbst Investmentbanker war. Mit der Ernennung Meissners investiert die Bank nun weiter in den Ausbau des Geschäfts mit Unternehmern.

Ob Meissner die Rolle langfristig ausüben oder die Karriereleiter weiter hochklettern könnte, muss sich erst noch weisen. Denn der Absolvent der US-Eliteuniversität Princeton war Medienberichten zufolge auch schon mal im Gespräch für einen Spitzenposten beim Credit-Suisse-Rivalen UBS. Klar ist hingegen, dass er sein Verwaltungsratsmandat beim deutlich kleineren Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär, das er erst seit Mai bekleidete, mit sofortiger Wirkung abgibt.

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