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Citigroup Citi befördert Deutschland-Chef Stefan Wintels

Die US-Bank Citigroup hat neue Leitungen im Investmentbanking-Bereich ernannt. Deutschland-Chef Wintels lenkt nun das globale Finanzinstituts-Geschäft.

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Citigroup hat Deutschland-Chef Wintels die Leitung im globalen Finanzinstituts-Geschäft übertragen. Quelle: Bloomberg

Citigroup Inc. hat Banker für die Leitung von zwei ihrer größten Investmentbanking-Sparten berufen. Die Ernennungen stehen im Zusammenhang mit den Bemühungen der US-Bank, die Erträge aus der Beratung und der Bereitstellung von Finanzierungen für Unternehmen zu steigern.

Die Bank hat Deutschland-Chef Stefan Wintels und Christian Anderson, bisher Co-Chef für das Team Global Asset Manager, die Leitung des globalen Finanzinstituts-Geschäfts übertragen. Die US-Bank hat zudem Jack Paris und Philip ten Bosch zu Co-Leitern des globalen Investmentbanking für den Energiebereich berufen.

Die Personalveränderungen wurden in dieser Woche in drei Memos von Manolo Falco und Tyler Dickson, den Co-Leitern des Bereichs globales Investmentbanking, Kapitalmärke und Beratung bei Citigroup, angekündigt.

„Diese Ernennungen unterstreichen die reiche Vielfalt unseres Talent-Pools“, sagte Falco in einer Mitteilung per E-Mail.

Dickson und Falco haben die Führung ihres Bereichs umgebaut im Rahmen ihrer Bemühungen, die Erträge im Investmentbanking zu steigern. Die beiden sagten auch, dass sie in diesem Zusammenhang selektive externe Einstellungen vornehmen wollen. Im Jahr 2019 stiegen die gesamten Investmentbanking-Erträge der New Yorker Bank um 4% auf 5,22 Milliarden Dollar.

Wintels und Anderson lösen Peter Babej ab, der im Oktober zum Leiter des Asien-Geschäfts von Citigroup befördert wurde. Finanzinstitute tragen den größten Teil zu den Kundenerträgen von Citigroups Investmentbanking-Bereich bei und die Bank hat gesagt, dass sie ihre Position in der Financial-Sponsors-Branche verbessern wolle.

„Wir verzeichnen langsame und stetige Fortschritte. Wir sind uns aber bewusst, dass es nicht geradlinig verlaufen wird“, sagte Dickson am Telefon. „Aber ich habe das Gefühl, dass wir das Richtige tun. Das ist, unsere besten Führungskräfte spartenübergreifend in Bereiche mit höherer Priorität zu bringen.“

Wintels leitete die vergangenen sieben Jahre die Deutschland-Tochter von Citigroup. Diese ist gewachsen, da die US-Bank Vermögenswerte und Mitarbeiter nach Frankfurt verlagerte, nicht zuletzt wegen des Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union. Anderson war zuvor Co-Leiter des Teams Global Asset Managers, die sich auf Private-Equity-Gesellschaften, Pensions- und Staatsfonds konzentriert.

Paris und ten Bosch leiteten den Investmentbanking-Bereich Energie in Nordamerika, Europa und Asien. Die beiden werden eng mit Sandip Sen zusammenarbeiten, der weiterhin Leiter für das globale Unternehmensbankengeschäft für Energie und alternative Energie ist, wie aus einem Memo hervorgeht.

John Eydenberg, den Citigroup im vergangenen Jahr von der Deutschen Bank AG an Bord geholt hat, wird Anderson als Co-Leiter des Teams Global Asset Managers ersetzen und mit Anthony Diamandakis zusammenarbeiten, der nach New York zieht.

Citigroup berief auch Alvaro Revuelta und Jorge Ramos zu Co-Leitern des Investmentbanking in der iberischen Region, sagten die Führungskräfte in einem separaten Memo. Sie verwiesen darauf, dass die Bank die letzten drei Jahre auf den Spitzenpositionen vertreten war.

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