Co-op-Bank Investoren retten britisches Geldhaus

Ein Loch in Milliardenhöhe sorgte 2013 fast für den Kollaps der britischen Co-op Bank. Damals wurde sie durch den Einsatz mehrerer Hedgefonds gerettet. Nun springen Investoren erneut mit einer deftigen Finanzspritze ein.

Das Geldhaus aus Großbritannien bekommt erneut dreistellige Millionenhilfen. Quelle: Reuters

LondonEine Finanzspritze im Volumen von umgerechnet knapp 800 Millionen Euro soll die krisengeschüttelte britische Co-op Bank wieder in sicheres Fahrwasser bringen. Mit dem Geld, das die wichtigsten Investoren der Bank bereitstellen, solle die Kapitalbasis des Instituts gestärkt werden, teilte das Geldhaus am Mittwoch mit. Zuletzt hatte die Kapitalausstattung die Vorgaben der Aufsicht nicht erfüllt.

Die Bank war 2013 fast zusammengebrochen. Damals klaffte ein Loch von rund 1,8 Milliarden Euro in der Bilanz, das vor allem auf Verluste mit Immobilienkrediten zurückging. Mehrere Hedgefonds sorgten aber für eine Rettung.

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