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Commerzbank Notfallplan für Krise fällt bei Aktionären durch

Zu wenig Aktionäre stimmten für den Notfallplan: Eine Zwei-Drittel-Mehrheit wurde nicht erreicht und so können Hauptversammlungen zur Rettung aus Krisen auch in Zukunft nicht innerhalb von zehn Tagen einberufen werden.

Die Aktionäre der Commerzbank entschieden sich gegen eine Satzungsänderung. Der Notfallplan tritt damit nicht in Kraft. Quelle: dpa

FrankfurtEin vorsorglicher Notfallplan für die nächste Finanzkrise hat bei den Aktionären der Commerzbank die notwendige Zustimmungsquote ganz knapp verfehlt. 66,4 Prozent der Anteilseigner votierten am Mittwoch für die Möglichkeit, eine Hauptversammlung zur Rettung aus einer existenzbedrohenden Krise innerhalb von zehn Tagen einberufen zu können. Für diese Satzungsänderung wäre aber eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig gewesen. Normalerweise müssen Aktionärstreffen mit 30 Tagen Vorlauf einberufen werden. Die Bundesregierung hatte den Banken aber mit einem neuen Gesetz die Chance einräumen wollen, schneller auf eine Krise reagieren zu können und eine rettende Kapitalerhöhung zu beschließen.

Stimmrechtsberater hatten jedoch im Vorfeld signalisiert, dem aus grundsätzlichen Erwägungen nicht zuzustimmen. Die Bank will aber nicht lockerlassen. Sie halte sich die Option offen, das Thema erneut zur Abstimmung zu stellen, teilte sie nach der Hauptversammlung in Frankfurt mit. Eine vergleichbare Satzungsänderung steht auch bei der Deutschen Bank für die Hauptversammlung am 18. Mai auf der Tagesordnung.

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