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Compliance Deutsche Bank strafft Regeln für Mitarbeiter-Geschäfte

Mitarbeiter der Deutschen Bank brauchen ab dem neuen Jahr eine Genehmigung für ETF-Geschäfte. Die neue Regelung soll Interessenskonflikte vermeiden.

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Die Zentrale der Bank in Frankfurt am Main. Quelle: dpa

Frankfurt Die Deutsche Bank verschärft unterrichteten Kreisen zufolge die Regeln, wie Mitarbeiter mit ihrem eigenen Geld handeln können. Ab dem nächsten Jahr müssen alle Handelstransaktionen in börsennotierten Fonds (ETF) unabhängig von ihrer Größe von einem Manager des Angestellten und Mitarbeitern der Compliance-Abteilung freigegeben werden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten.

Die neuen Regeln werden so mit den Vorschriften für Aktiengeschäfte in Einklang gebracht, sagten die Personen. Die Quellen baten um Anonymität, weil sie nicht befugt sind, über die Angelegenheit zu sprechen.

Die meisten großen Finanzunternehmen haben Handelsrichtlinien, um potenzielle Interessenskonflikte und Insider-Handel zu vermeiden. Die Deutsche Bank verfolgt eine konservativere Politik als gewisse Konkurrenten. Einige in der Bank sind besorgt, dass die Mitarbeiter durch private Investments von der Arbeit abgelenkt sein könnten, sagte eine der Personen.

Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, dass das Unternehmen seit jeher strikte Regeln für persönliche Handelsgeschäfte verfolge und diese regelmäßig aktualisiere.

Die Deutsche Bank ist nicht die einzige Bank, die in den letzten Jahren ihre Vorgaben verschärft hat. Im vergangenen Jahr wies die brititsche Bank HSBC rund 6.000 Mitarbeiter in ihrem Geschäftsbereich Global Markets an, nicht mehr einzelne Wertpapiere und gewisse ETFs für ihre persönlichen Konten zu kaufen, wie seinerzeit mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten.

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