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Coronakrise Anträge auf KfW-Kredite schießen in die Höhe

Bis Dienstagabend haben Firmen KfW-Kredite im Volumen von mehr als 20 Milliarden Euro beantragt. Darunter sind zwölf Großaufträge über 100 Millionen Euro.

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Bis Dienstagabend wurden KfW-Kredite im Volumen von 20,8 Milliarden Euro beantragt. Quelle: dpa

Die Anträge von Unternehmen auf Corona-Hilfskredite bei der staatlichen Förderbank KfW schießen in die Höhe. Bis Dienstagabend wurden KfW-Kredite im Volumen von 20,8 Milliarden Euro beantragt - ein Anstieg gegenüber dem Vortag um fast 8,8 Milliarden Euro, wie die KfW am Mittwoch mitteilte.

Hauptgrund für den kräftigen Anstieg sind zwölf Großanträge über 100 Millionen Euro, deren Gesamtvolumen sich nun auf 17,2 (Vortag: 12,1) Milliarden Euro beläuft.

Der Tourismuskonzern TUI gab am Mittwoch bekannt, dass er mit der KfW den Vertrag über ein Überbrückungsdarlehen von 1,8 Milliarden Euro unterzeichnet hat.

Insgesamt liegen der KfW nun 6452 Anträge vor, davon gut 5700 mit einem Kreditvolumen von weniger als 800.000 Euro. Binnen eines Tages gingen rund 1450 Anträge ein, so viel wie noch nie seit dem Start des Hilfsprogramms am 23. März.

Der Höhepunkt der Antragswelle dürfte aber noch nicht erreicht sein. Die am Montag beschlossenen KfW-Schnellkredite können noch nicht beantragt werden.

Bei diesem Hilfsprogramm für den Mittelstand übernimmt der Bund das komplette Risiko bei Darlehen bis 800.000 Euro, zudem wurden die Kriterien für die Kreditvergabe vereinfacht. Nun müssen noch die nötigen Vorbereitungen in der IT getroffen werden.

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