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Coronakrise Britische Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal mit größtem Rückgang seit 1979

Das Bruttoinlandsprodukt des Landes ging im ersten Quartal um 2,2 Prozent zurück. Doch Premier Boris Johnson verspricht ein milliardenschweres Konjunkturprogramm.

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Der Premier will die Wirtschaft mit einem Konjunkturprogramm ankurbeln. Quelle: Reuters

Die britische Wirtschaft ist im ersten Quartal so stark geschrumpft wie sei 1979 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt ging um 2,2 Prozent zurück, wie am Dienstag veröffentlichte Daten des nationalen Statistikamtes ONS zeigen. Damit fällt das Minus größer aus als erwartet - von Reuters befragte Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang von 2,0 Prozent gerechnet.

In den Zeitraum fallen die ersten Tage der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Zuge der Coronavirus-Pandemie. Premierminister Boris Johnson will im Laufe des Tages ein Programm vorstellen, mit dem er die Wirtschaft wieder ankurbeln will. So sollen fünf Milliarden Pfund für Investitionen in Krankenhäuser, Schulen, Straßen und andere Infrastrukturprojekte lockergemacht werden.

Die Bank of England hatte unlängst erklärt, dass die Wirtschaft im ersten Halbjahr um bis zu 20 Prozent schrumpfen könne. Dann würde der Lockdown von April bis Juni voll durchschlagen.

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