
Die Europäische Zentralbank (EZB) prüft einem Medienbericht zufolge ihr Notfall-Anleihenkaufprogramm PEPP, das im März als Reaktion auf die Coronavirus-Krise auf den Weg gebracht wurde. Die „Financial Times“ (FT) berichtet unter Berufung auf zwei EZB-Ratsmitglieder, dass die Währungshüter zum einen über die Dauer des Programms beraten wollten. Zum anderen wollten sie überprüfen, ob ein Teil davon in das länger laufende Bond-Ankauf-Programm der EZB übernommen werden könnte.
Die Notenbank hatte im März wegen des Konjunktureinbruchs infolge der Coronavirus-Pandemie das PEEP-Programm auf den Weg gebracht. Im Juni stockte sie dieses um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro auf.