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Coronakrise Russlands Notenbank senkt Leitzins auf Rekordtief

Im Kampf gegen die Folgen der Coronakrise hat die russische Zentralbank die Leitzinsen auf einen Rekordtief gesenkt. Es besteht noch Spielraum für Lockerungen.

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Russlands Zentralbank rechnet nun damit, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 4,5 bis 5,5 Prozent schrumpfen wird. Quelle: dpa

Russlands Zentralbank hat im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie die Leitzinsen auf ein Rekordtief gesenkt. Sie kappte ihren Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld am Freitag um einen Viertel Punkt auf 4,25 Prozent. Experten hatten mit der vierten Senkung in diesem Jahr gerechnet.

Die Notenbank signalisierte zugleich, dass sie bei Bedarf noch niedrigere Zinsen ansetzen kann: „Alles in allem dürfte es noch Spielraum für Lockerungen geben“, sagte Zentralbank-Chefin Elwira Nabiullina.

Die Währungshüter rechnen nun damit, dass das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 4,5 bis 5,5 Prozent schrumpfen wird und sich erst 2021 wieder Wachstum einstellt. Bislang hatten sie für 2020 mit einem Minus von vier bis sechs Prozent gerechnet.

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